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Alltagsgedanken - Folge 26

Träume

„Als ich ungefähr vier Jahre alt war, habe ich geträumt, ich könne Fahrrad fahren.

Meine Mutter schraubte mir am nächsten Morgen die Stützräder ab und ich fuhr los – sicher und voller Stolz.

Als ich sechs war, träumte ich, schwimmen zu können … und hielt mich von da an über Wasser.

Wenn ich heute träume, weiß ich, dass in jedem Traum eine Kraft steckt, die mein Leben verändern kann.

Ein Kraft, die aus mir selbst kommt.

Eine Kraft, die Gott mir vielleicht nur auf diese Weise ungefiltert zukommen lassen kann,

weil ich im wachen Zustand viel zu sehr mit meinen Grenzen beschäftigt bin.

Träume überschreiten Grenzen und machen Unwirkliches möglich – manchmal eben auch in der Wirklichkeit.“

[Schwester Jordana Schmidt, Mitglied der Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen von Bethanien. SOS-Kinderdorfmutter, Kinderkrankenschwester, Heilpädagogin und Familientherapeutin]


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