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Altmünsterklingelton

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Wenn Sie Altmünster immer auf dem Handy dabeihaben wollen, laden Sie sich den aktuellen Altmünster-Klingelton gegen eine Spende herunter. Passend zur Passionzeit hören Sie Moritz Krotz an der Altmünsterorgel mit dem Choral EG 93: Nun gehören unsre Herzen.
Der Erlös kommt der geplanten Sanierung unserer Chororgel zugute.
IBAN: DE56 5519 0000 0752 5050 24, Stichwort "Orgel" oder auf paypal: info@altmuenster.de


Altmünster - eine Kirche mit zwei Orgeln

Wer die Altmünsterkirche betritt nimmt sofort die Orgel im Altarraum war und ist überrascht, wenn er feststellt, dass sich auf der Empore noch eine Orgel befindet. Nur wenige Mainzer Kirchen haben zwei Orgeln.

Die Orgel im Chorraum ist die ursprüngliche Hauptorgel der Altmünsterkirche. Sie wurde 1954 von der Firma Förster und Nicolaus (Lich) für die Christuskirche als Übergangsinstrument gebaut. Als 1962 die neue Hauptorgel der Christuskirche fertiggestellt war, transferierte man die alte Orgel in die Altmünsterkirche, die erst 1960 nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut und eingeweiht worden war. Die Orgel fand ihre Aufstellung auf der Empore.

2008 wurde die Orgel in den Altarraum versetzt. Auf die Empore kam die ehemalige Orgel der Musikhochschule. Dieses Instrument wurde 1986 durch die Firma Oberlinger (Windesheim) unter Verwendung von Pfeifenmaterial der Vorgängerorgel aus dem Jahr 1957 für den Orgelsaal des Fachbereichs Musik der Universität Mainz erbaut. Mit dem Umzug der Musikhochschule in einen Neubau auf den Universitätscampus wurde dort auch eine neue Orgel beschafft und die alte Orgel mit kleineren klanglichen Anpassungen in die Altmünsterkirche transferiert.

Die durch den langjährigen Kantor der Altmünsterkirche und Professor der Musikhochschule Eberhard Volk begründete enge Verbindung zwischen Altmünsterkirche und Musikhochschule wurde durch die Übernahme der Orgel weiter gefestigt. Bis heute steht den Kirchenmusikstudierenden der Musikhochschule das vertraglich geregelte Recht zu, die Orgeln der Altmünsterkirche als Übeinstrumente zu nutzen.

Die Disposition der Chororgel - Förster & Nicolaus 1954/63 (II/16)
I. HAUPTWERKII. BRUSTWERKPEDAL
Rohrflöte 8'Holzgedackt 8'Subbass 16'
Prinzipal 4'Quintade 4'Oktavbass 8'
Gemshorn 4'Prinzipal 2'Rohrpommer 4'
Nachthorn 2'Blockflöte 1'Nachthorn 2'
Scharff 4-6f.Zymbel 3-4f.Posaune 16'
Trompete 8'Tremulant

 

 

 

Die Disposition der Hauptorgel - Oberlinger 1986/2008 (III/38)
I. HAUPTWERKII. POSITIVIII. SCHWELLWERKPEDAL
Bourdon 16'Bourdon 8'Prinzipal 8'Subbass 16'
Prinzipal 8'Quintadena 8'Gedackt 8'Prinzipalbass 8'
Rohrflöte 8'Rohrflöte 8'Weidenpfeife 8'Violonbass 8'
Gambe 8'Prinzipal 4'Voix céleste 8'Gemshorn 4'
Oktave 4'Oktave 2'Oktave 4'Pedalmixtur 4f.
Superoktave 2'Sesquialtera 2 2/3'Flöte 4'Fagott 16'
Cornett 5f.Oktave 1'Quinte 2 2/3'Trompete 8'
Mixtur 5f.Scharff 4f.Waldflöte 2'Clairon 4'
Trompete 8'Cromorne 8'Terz 1 1/3'
TremulantMixtur 5f.
Dulcian 16'
Oboe 8'
Tremulant
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